Erfolgsgeschichten

Ohne die Kontaktstelle hätte ich das nicht geschafft

Sandra Schubert ist sehr zufrieden: "Dass ich so schnell eine Stelle finde, die von den Rahmenbedingungen passt und auch noch genau in dem Bereich, den ich mir gewünscht habe - unglaublich!"

Dabei waren die Voraussetzungen für die 42-Jährige alles andere als optimal. Sie musste einige Hürden nehmen.

Mit Mitte 30 hatte sich Sandra Schubert entschlossen, beruflich komplett neu anzufangen. Nach einer betriebsbedingten Kündigung war die gelernte Reiseverkehrskauffrau ins Grübeln gekommen. "Ich habe mich gefragt, ob ich tatsächlich in diesem Bereich bis zum Ruhestand weiterarbeiten möchte."

Nach einigen Überlegungen schrieb sie sich an der Uni für Pädagogik und Genderstudies ein

Studienabschluss mit Baby

Auf der Zielgeraden wurde sie schwanger. "Vor der Geburt meiner Tochter habe ich meine Masterarbeit geschrieben und als sie fünf Monate alt war meine mündliche Prüfung gemacht. Das war alles kein Spaziergang, hat letztendlich aber gut geklappt, weil mich mein Partner gut unterstützt und sich nach der Arbeit um unsere Tochter gekümmert hat, damit ich lernen konnte", erzählt sie.

Sandra Schubert hatte sich überlegt, dass sie wieder arbeiten möchte, wenn ihre Tochter ein Jahr alt ist. Nur was genau und wo? Und: Kann ein Berufseinstieg mit einer halben Stelle gelingen? "In meinem Alter, ohne Berufserfahrung in diesem Bereich und mit einem kleinen Kind, habe ich damit gerechnet, dass es lange dauern würde, bis ich eine passende Teilzeitstelle finde. Deshalb habe ich frühzeitig begonnen, mich darum zu kümmern und den regionalen Stellenmarkt beobachtet."

Die schwierige Suche nach einem Betreuungsplatz

Sandra Schubert meldete sich bei der Kontaktstelle Frau und Beruf in Freiburg, vereinbarte einen Beratungstermin und fing an, eine passende Kinderbetreuung zu suchen. "Letzteres stellte sich als sehr schwierig heraus. Ich wohne ländlich und die Kindergärten in unserer Umgebung haben Öffnungszeiten, mit denen ich als Mutter kaum arbeitsfähig bin", kritisiert sie. Sandra Schubert wollte ihr Kind gut betreut wissen und mit ihrem Studienabschluss eine qualifizierte Tätigkeit finden.

"Doch wer soll mich einstellen, wenn ich einen Betreuungsplatz mit fünf oder sechs Stunden täglich habe und noch pendeln muss? Mir war schnell klar, dass ich so nicht die Voraussetzung für meinen beruflichen Neuanfang schaffen kann."

Gut beraten

Dagegen waren ihre Erfahrungen mit der Kontaktstelle Frau und Beruf durchweg positiv. Nach einem Orientierungstermin sondierte Sandra Schubert den Stellenmarkt. "Bei anschließenden Beratungen habe ich mit der Mitarbeiterin der Kontaktstelle gemeinsam geschaut, was mich interessiert und welche Stellen für mich realistisch sind. Ich bin da mehrfach sehr gut beraten worden und die Kontaktstellenmitarbeiterin hat mir auch Mut gemacht, alternative Betreuungsmodelle für meine Tochter in Erwägung zu ziehen."

Sandra Schubert suchte also weiter: Schlussendlich fand sie für ihre Tochter eine Tagesmutter und entdeckte ein interessantes Stellenangebot.

Bei der Kontaktstelle vereinbarte sie einen weiteren Termin zur Überprüfung ihrer Bewerbungsunterlagen und noch einen zum Üben von Vorstellungsgesprächen. Das erwies sich als gute Idee, denn Sandra Schubert wurde direkt nach ihrer Bewerbung zum Gespräch eingeladen.

"Dass ich das vorher nochmal mit der Kontaktstellenberaterin durchgehen konnte, war mit Gold nicht aufzuwiegen. Sie hat mir ganz konkrete Tipps und Hinweise gegeben - beispielsweise zum angemessenen Outfit oder was ich sagen kann, wenn der Arbeitgeber möchte, dass ich auch nachmittags arbeite - und ich konnte alle Unsicherheiten thematisieren. Außerdem habe ich mich mit Hilfe meiner Beraterin gezielt auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle vorbereiten können."

Sandra Schuberts Resümee: sie ist sehr stolz auf sich, wie sie das alles gemanagt hat und der Kontaktstelle dankbar: "Die Beraterin hat mich super auf meinem Weg begleitet - sonst hätte ich diesen Traumjob sicher nicht bekommen!"

Kontaktstelle Freiburg - Südlicher Oberrhein, Oktober 2017

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