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Frau & Berufsweg

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf bietet Frauen individuelle Beratung zu allen beruflichen Fragen, von der beruflichen Orientierung über den Wiedereinstieg bis zur beruflichen Weiterentwicklung.     

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Die Kontaktstellen sorgen für Durchblick
Frau & Wirtschaft

Die Kontaktstellen Frau und Beruf sind Ansprechpartnerinnen für die Wirtschaft und für Unternehmen, die sich für Chancengleichheit und die berufliche Frauenförderung einsetzen.

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Erfolgreich im Beruf
Frau & Netzwerk

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf engagiert sich in Partner-Netzwerken, pflegt Kontakte und stellt Verbindungen zu anderen, relevanten Netzwerken und Kooperationen her, um die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben zu fördern.

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Netzwerken ist ein wichtiger Erfolgsfaktor
Mentorinnen-Programm

Die Kontaktstellen Frau und Beruf fördern mit dem Mentorinnen-Programm die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den Arbeitsmarkt des Landes Baden-Württemberg

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Die Kontaktstellen fördern die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den Arbeitsmarkt

"Unconscious Bias" als Diversity-Hemmnis: Wie wird durch unbewusste Stereotype Vielfalt in Organisationen verhindert?

Teilnehmerinnen des Online-Seminars für Mentorinnen (Ausschnitt)
Teilnehmerinnen des Online-Seminars für Mentorinnen (Ausschnitt)

Zentrales Online-Seminar mit anschließendem Austauschgespräch am 23. Juni 2022 im Rahmen des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen

Referentin: Kathrin Mahler-Walther, Soziologin und Geschäftsführerin der EAF Berlin

Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen die besten Talente gewinnen und langfristig binden. Dabei werden sie durch einen entscheidenden Faktor behindert: Unconscious Bias – unbewusste Denkmuster und Stereotype, die unsere Entscheidungen beeinflussen und Barrieren für Vielfalt in Unternehmen sind. 

Unser Unterbewusstsein steckt Menschen in Schubladen: Diese sind notwendig, um die immense Komplexität unserer Umwelt zu vereinfachen. Diese Denkmuster führen dazu, dass wir Menschen, die uns ähneln, sympathisch finden. Gleichzeitig ist uns Fremdes und Ungewohntes erstmal suspekt und wir nehmen mentale Abkürzungen, in dem wir fehlende Information über andere automatisch ergänzen. Das reduziert Vielfalt in Organisationen, denn es beeinflusst, wer eingestellt wird, Förderung erhält oder den nächsten Karriereschritt macht.

Ziel des „Unconscious bias“-Workshops war es, die Mentorinnen für kognitive Abkürzungen und Schubladendenken zu sensibilisieren, das Bewusstsein für Vielfalt zu schärfen und bei der Entwicklung nachhaltiger Ansätze für die eigene Handlungspraxis zu unterstützen. Durch die abwechslungsreiche Mischung aus Information, Erleben und Dialog wurden die Teilnehmerinnen zu Perspektivwechsel und Reflexion angeregt.

Wir, die Service- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf, bedanken uns bei den Mentorinnen und der Referentin für den konstruktiven und lebendigen Austausch!

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