Frau & Berufsweg

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf bietet Frauen individuelle Beratung zu allen beruflichen Fragen, von der beruflichen Orientierung über den Wiedereinstieg bis zur beruflichen Weiterentwicklung.     

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Frau & Wirtschaft

Die Kontaktstellen Frau und Beruf sind Ansprechpartnerinnen für die Wirtschaft und für Unternehmen, die sich für Chancengleichheit und die berufliche Frauenförderung einsetzen.

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Frau & Netzwerk

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf engagiert sich in Partner-Netzwerken, pflegt Kontakte und stellt Verbindungen zu anderen, relevanten Netzwerken und Kooperationen her, um die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben zu fördern.

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Mentorinnen-Programm

Die Kontaktstellen Frau und Beruf fördern mit dem Mentorinnen-Programm die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den Arbeitsmarkt des Landes Baden-Württemberg

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Preis der Zivilgesellschaft

EWSA widmet seinen renommierten „Preis der Zivilgesellschaft“ 2019 der Stärkung der Rolle der Frau und dem Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter

Die Bewerbungsfrist für 2019 läuft ab jetzt Der Startschuss für Bewerbungen für den Preis der Zivilgesellschaft 2019 des Europäischen Wirtschaft- und Sozialausschusses ist gefallen. Als Thema für dieses Jahr wurde „Stärkung von Frauen in Europas Gesellschaft und Wirtschaft“ gewählt. So sollen innovative Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und für mehr Gleichbehandlung in allen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens gewürdigt werden.

Der Preis der Zivilgesellschaft des EWSA kann allen zivilgesellschaftlichen Organisationen verliehen werden, die in der Europäischen Union amtlich registriert und auf lokaler, regionaler, nationaler oder europäischer Ebene tätig sind. Bewerbungen von Einzelpersonen sind ebenfalls möglich. Teilnahmeberechtigt sind Initiativen oder Projekte, die bereits umgesetzt wurden oder derzeit noch umgesetzt werden.

Der Preis ist mit insgesamt 50 000 EUR dotiert und wird unter höchstens fünf Preisträgern aufgeteilt. Die Bewerbungsfrist endet am 6. September 2019 um 10.00 Uhr. Die Preisverleihung findet am 12. Dezember 2019 in Brüssel statt.


Einzelheiten zum diesjährigen Thema

Der EWSA, der die europäischen Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Arbeitgeberverbände auf EU-Ebene vertritt, hat wiederholt die nach wie vor stark ausgeprägte Geschlechtertrennung und -diskriminierung auf den europäischen Arbeitsmärkten und in der europäischen Gesellschaft angeprangert. 60 Jahre nachdem sich die EU in den Römischen Verträgen dem Ziel verschrieben hat, die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu abzubauen, ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle mit 16 % nach wie vor bedeutend. Der Unterschied bei den Renten ist mit gigantischen 38 % noch größer.

Frauen machen 51 % der EU-Bevölkerung aus, aber lediglich 67 % von ihnen sind erwerbstätig. Nur 31 %aller Unternehmen werden von Frauen gegründet bzw. geführt. Aufgrund ihrer häuslichen Pflege- und Betreuungsaufgaben sind sie eher in Teilzeit oder prekär beschäftigt, was letztlich dazu führt, dass sie weniger verdienen. In politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsgremien, so z. B. in Unternehmensvorständen, sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Geschlechterstereotype sind in allen Lebensbereichen zu finden. In den Medien werden Geschlechterrollen, Stereotype und Normen häufig aufrechterhalten oder sogar herabsetzende Frauenbilder dargestellt. Angesichts des jüngsten Backlash in Sachen Frauenrechte in Europa und der nicht sonderlich verheißungsvollen Aussicht, dass es noch länger als 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichbehandlung von Frauen und Männern tatsächlich Realität geworden ist, hat der EWSA unlängst politisches Engagement für eine echte Gleichbehandlung von Männern und Frauen in Europa gefordert.

Der EWSA wird seinen Preis der Zivilgesellschaft in diesem Jahr an herausragende Projekte und Initiativen vergeben, die mindestens einen der folgenden Themenbereiche abdecken:

  • Bekämpfung von oder Sensibilisierung für Geschlechterstereotype, diskriminierendes Sozialverhalten und Vorurteile in allen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens;

  • Sensibilisierung für die Folgen von durch Medieninhalte erzeugten Geschlechterstereotypen;

  • Förderung der Teilhabe von Frauen in klassischen Männerberufen, wie in den Bereichen MINT und IKT, sowie Bekämpfung der Geschlechtertrennung im Bildungswesen;

  • Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Einkommens- und Rentengefälles;

  • Förderung von Frauen als Unternehmerinnen, der Gleichstellung in Entscheidungsprozessen, der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben;

  • Bewältigung der besonderen Herausforderungen für schutzbedürftige Frauen wie z. B. alleinerziehende Mütter, Frauen mit Behinderungen, Migrantinnen, Angehörige ethnischer Minderheiten oder geringqualifizierte Frauen.

Alle Teilnahmebedingungen und das Online-Bewerbungsformular sind auf unserer Website abrufbar: http://www.eesc.europa.eu/civilsocietyprize/.


Der Preis der Zivilgesellschaft

Der EWSA-Preis der Zivilgesellschaft wird dieses Jahr zum elften Mal vergeben und soll als Anerkennung und Ansporn für Initiativen und Errungenschaften von Organisationen der Zivilgesellschaft und/oder Einzelpersonen dienen, die erheblich zur Förderung der gemeinsamen Werte als Grundlage von Zusammenhalt und Integration in Europa beigetragen haben. Das Thema des Preises 2018 war „Identität, europäische Werte und Kulturerbe in Europa“.

Wir möchten Sie bitten, zivilgesellschaftliche Organisationen in Ihrem Land zur Einreichung ihrer Bewerbung für den EWSA-Preis der Zivilgesellschaft 2019 zu ermutigen, damit vorbildliche Projekte gewürdigt werden können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

EWSA-Pressereferat – Laura Lui
Tel. +32 (0)2 546 91 89
laurairena.lui@eesc.europa.eu

@EESC_PRESS

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist eine beratende Versammlung und wurde 1957 durch die Römischen Verträge errichtet. Ihm gehören 350 Mitglieder aus allen EU-Staaten an, die vom Rat der Europäischen Union ernannt werden. Er gewährleistet die Vertretung der verschiedenen Akteure der organisierten Zivilgesellschaft aus Wirtschaft und Gesellschaft. Im Rahmen seiner beratenden Funktion können seine Mitglieder und damit auch die Organisationen, die sie vertreten, am Beschlussfassungsprozess der EU mitwirken.

Wenn Sie diese Benachrichtigungen nicht mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: press@eesc.europa.eu.

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