Enikö Szivos-Knecht
Personalreferentin

Wir haben das Programm in unserem Unternehmen AEB SE in Stuttgart mit offenen Armen empfangen. Wegen der Corona-Pandemie konnten wir den Unternehmensbesuch in diesem Jahr aber leider nur einem Dutzend Interessierten anbieten: Nach einer Präsentation, in der die Themen New Work, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Frauen in Führungspositionen im Unternehmenskontext beleuchtet wurden, haben wir einen Rundgang durch die Räumlichkeiten durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmerinnen Eindrücke sammeln, wie räumliche Gegebenheiten die Arbeit und die Zusammenarbeit in einem IT-Unternehmen unterstützen. Anschließend haben sich die Teilnehmerinnen in einer gemütlichen Runde  ausgetauscht. Wir finden, wer die Möglichkeit hat, etwas zu teilen – wie Einblicke in den  Arbeitsalltag – sollte das auch tun, denn es inspiriert ungemein!

In unserem Unternehmen arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 31 Nationen. Darauf sind wir stolz und wir bemühen uns, diese Vielfalt zu erhalten – denn wir wachsen daran. Deshalb passt es für uns gut, uns im Mentorinnen-Programm zu engagieren. Und für mich persönlich passt es ebenfalls. Als gebürtige Ungarin bin ich mit 28 Jahren nach Deutschland gekommen. Ich hatte zwar schon eine Woche nach meiner Ankunft in Deutschland eine Stelle, aber trotzdem musste ich mich in vielerlei Hinsicht durchbeißen und mir politische und kulturelle Zusammenhänge – also quasi eine Art Landeskunde – erarbeiten. Eine besondere Herausforderung bedeutete es für mich, das Schwäbische zu verstehen. Witzig, aber sehr hilfreich fand ich damals die SWR 3-Sendung „Schwäbisch lernen mit Frau Hortenbach“, in der schwäbische Begriffe wie „Epflbutza“, „wollet“ oder „Hocketse“ erklärt wurden.

Enikö Szivos-Knecht, Personalreferentin
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