Frau & Berufsweg

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf bietet Frauen individuelle Beratung zu allen beruflichen Fragen, von der beruflichen Orientierung über den Wiedereinstieg bis zur beruflichen Weiterentwicklung.     

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Frau & Wirtschaft

Die Kontaktstellen Frau und Beruf sind Ansprechpartnerinnen für die Wirtschaft und für Unternehmen, die sich für Chancengleichheit und die berufliche Frauenförderung einsetzen.

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Frau & Netzwerk

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf engagiert sich in Partner-Netzwerken, pflegt Kontakte und stellt Verbindungen zu anderen, relevanten Netzwerken und Kooperationen her, um die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben zu fördern.

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Mentorinnen-Programm

Die Kontaktstellen Frau und Beruf fördern mit dem Mentorinnen-Programm die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den Arbeitsmarkt des Landes Baden-Württemberg

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Die Kontaktstellen Frau und Beruf Baden Württemberg - Eine Erfolgsgeschichte auch für Unternehmen

„Eine kompetente Beraterin, klare und zuverlässige Aussagen, eine unkomplizierte und schnelle Zusammenarbeit!“ so beschreibt Sven Imhoff seine fünfjährigen Erfahrungen mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe-Mittlerer Oberrhein.

Als Geschäftsführer ist er bei Optik Eberle in Neuenbürg auch für die Ausbildung zuständig. Nachwuchs zu gewinnen, sagt er, ist für Handwerksbetriebe inzwischen zu einer echten Herausforderung geworden. „Früher haben wir auf die Bewerbungsschwünge gewartet und dann ausgesucht. Diese Zeiten sind lange vorbei.“ Deshalb macht Sven Imhoff Lehrlingsakquise, besucht Berufsinformationstage und Bildungsmessen, hält Workshops in Schulen...

Vor einigen Jahren dann bewarb sich bei ihm eine „gestandene Frau“ aus Rumänien. Die damalige Bewerberin überzeugte Sven Imhoff, obwohl sie nicht mehr im „klassischen Ausbildungsalter“ war: In ihrem Heimatland war sie in der IT-Branche tätig gewesen, hatte in Deutschland dann nur eine Arbeit als Küchenhilfskraft gefunden. Nach einer Beratung bei der Kontaktstelle Frau und Beruf in Karlsruhe wollte sie eine Ausbildung zur Augenoptikerin machen. Das Unternehmen sagte Ja und hat diese Entscheidung nicht bereut!


Eine unkomplizierte und kompetente Zusammenarbeit

Als Sven Imhoff deren Beraterin von Frau und Beruf später bei einer Podiums-diskussion kennenlernte, bekundete er gleich sein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit. „Und da war ich dann doch sehr überrascht, wie gut das geklappt hat“, erzählt der Geschäftsführer. „Was mich beeindruckte: Die Beraterin der Kontaktstelle hat genau erfasst, welches Bewerberinnenprofil wir suchen. Sie hatte wirklich Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit, hat gut zugehört, was unser Betrieb bieten kann. Und: Wir können uns schnell dort melden, alles läuft unkompliziert - als Unternehmen aus der freien Wirtschaft brauchen wir keine langwierigen Abstimmungsprozesse. Und dass der Umgang noch dazu ein sehr herzlicher ist, freut mich persönlich.“


Qualifizierte Wiedereinsteigerinnen

In diesem Jahr ist die dritte Bewerberin - eine 38-jährige Wiedereinsteigerin - über die Kontaktstelle auf Optik Eberle zugekommen. Seit August macht sie eine Ausbildung in einer der sieben Filialen und auch das klappt gut. Sven Imhoff ist inzwischen vollkommen überzeugt von den Vorteilen, die es mitbringt, eine Wiedereinsteigerin zu beschäftigen: „Jede Frau, die Kinder hat, steht dem Manager eines kleinen Betriebes in nichts nach. Und: Unseren älteren Mitarbeiterinnen können wir auch schon nach einem Jahr Ausbildung mehr Verantwortung übertragen“. Er setzt inzwischen auf einen guten Altersmix beim Rekrutieren des Nachwuchses -  und auf das Netzwerk der Kontaktstelle Frau und Beruf!
Service- und Koordinierungsstelle, im Dezember 2016

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Foto: Sven Imhoff, seit 20 Jahren Geschäftsführer von Optik Eberle in Neuenbürg-Wilhelmshöhe und Vater von drei Kindern.

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