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Frau & Berufsweg

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf bietet Frauen individuelle Beratung zu allen beruflichen Fragen, von der beruflichen Orientierung über den Wiedereinstieg bis zur beruflichen Weiterentwicklung.     

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Kopf einer jungen Frau mit langen glatten Haaren. Sie hält eine Brille mit schwarzem Gestell in Höhe des Kinns vor sich.
Frau & Wirtschaft

Die Kontaktstellen Frau und Beruf sind Ansprechpartnerinnen für die Wirtschaft und für Unternehmen, die sich für Chancengleichheit und die berufliche Frauenförderung einsetzen.

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Frau mit dunklem Parka und weissem Baustellenhelm, die mit dem Handy telefoniert. In Hintergrund Auszug einer Baustelle
Frau & Netzwerk

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf engagiert sich in Partner-Netzwerken, pflegt Kontakte und stellt Verbindungen zu anderen, relevanten Netzwerken und Kooperationen her, um die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben zu fördern.

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Fünf Frauen unterschiedlichen Alters stehen im Halbkreis. Mit ihren Händen umfassen sie unterschiedliche Bänder und Seile.
Mentorinnen-Programm

Die Kontaktstellen Frau und Beruf fördern mit dem Mentorinnen-Programm die Integration von Frauen mit Migrationserfahrung in den Arbeitsmarkt des Landes Baden-Württemberg

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Eine junge Frau Anfang 20 mit mittellangen gewellten braunen Haaren schaut lachend in die Kamera.

Mit Achtsamkeitstraining zum beruflichen Erfolg

Portrait Christel Joy Kluth
Portrait Christel Joy Kluth

Christel Joy Kluth aus Ravensburg ist selbstständige Achtsamkeits-Trainerin und veranstaltet Events in der Natur.

Durch ein Netzwerktreffen ist sie auf die Kontaktstelle Frau und Beruf Ravensburg – Bodensee-Oberschwaben aufmerksam geworden: „Ich war neugierig und wollte Frauen aus der Gegend kennenlernen. Jede Teilnehmerin konnte sich vorstellen und von ihrer beruflichen Biografie oder ihrer Geschäftsidee erzählen. Ich habe von meiner Unternehmung berichtet und wurde von den teilnehmenden Frauen und den Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle in meinem Konzept bestärkt – es haben so viele Interesse gezeigt!“

Christel Joy Kluths Anliegen ist es, die Menschen durch Nutzung des Erlebnisraums Natur zu unterstützen und zu mehr Balance und Bewusstsein anzuregen. Sie gibt konkrete Hilfestellungen, wie man lernt, im Hier und Jetzt zu leben: „Das ist der Schlüssel zu einem besseren Miteinander und einem tieferen Verständnis füreinander“, erklärt sie.

Die Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle
Das Netzwerktreffen war der Anfang einer großartigen Zusammenarbeit zwischen der Ravensburger Kontaktstelle und Christel Joy Kluth. Mittlerweile engagiert die Kontaktstelle Christel Joy Kluth jährlich für eine Veranstaltung im Rahmen des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen, wo sie einen Achtsamkeitstag für die Mentorinnen und Mentees in der Natur anbietet. Das Training findet im Allgäu statt. „Es geht darum, Wertschätzung für das Programm der Kontaktstelle Frau und Beruf und Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln. Durch Achtsamkeits-, Körper- und Atemübungen lernen die Frauen, ihren Alltagsstress zu vergessen und das Hier und Jetzt zu genießen – so kann man intensiver wahrnehmen und ist offener für Gespräche und Kommunikation. Die Mentorinnen und Mentees erleben Gemeinschaft und lernen sich noch einmal auf ganz andere Art und Weise kennen“, so Christel Joy Kluth.

Tipps für den Lockdown
Ein Termin mit Christel Joy Kluth fiel in die Zeit kurz vor dem coronabedingten Lockdown und somit in eine Zeit der absoluten Verunsicherung. „Die entspannende Kraft der Achtsamkeit erleben – eine Reise mit Energiebildern“ war der Titel der Veranstaltung.  Martina Schmidt, Leiterin der Ravensburger Kontaktstelle, sagt dazu: „Wir waren hin- und her gerissen – soll die Veranstaltung stattfinden oder besser nicht? Letztendlich haben wir uns dafür entschieden – gerade, weil es um Achtsamkeit und Selbstfürsorge ging und wir der Meinung waren, dass das gut zur gegenwärtigen Ausnahmesituation passte. Wir fertigten ein schönes Plakat an, auf dem wir den Begriff ‚Namasté‘ (Grußgeste aus dem indischen Sanskrit, wörtlich übersetzt: „Verbeugung zu dir“, Anmerkung der Redaktion) und seine Bedeutung erklärten und auf die – damals noch ungewöhnlichen – Hygienetipps hinwiesen.“

Die zentrale Frage des Seminars lautete: „Was kann ich tun, wenn ein Lockdown kommt?“ Christel Joy Kluth gab den Teilnehmerinnen konkrete Tipps , wie man seine Kraft und Ressourcen in Rückverbindung mit der Natur stärken kann, zum Beispiel durch Achtsamkeits- und Atemübungen zur Stressminderung und emotionalen Stabilisierung: „Mit selbst fotografierten Energie- und Kraftbildern wollte ich die Sinneswahrnehmung der Teilnehmerinnen für die kleinen Schönheiten des Alltags schärfen und in ihnen Dankbarkeit für die einfachen Dinge des Lebens wecken. Je mehr ich im Hier und Jetzt bin, desto achtsamer bin ich“, so Christel Joy Kluth. Martina Schmidt von der Ravensburger Kontaktstelle resümiert: „Es wurde eine wunderschöne, unheimlich intensive und unvergessliche Veranstaltung.“

Gegenseitige Unterstützung in Krisenzeiten

Der Lockdown wurde schließlich Realität und Christel Joy Kluth brachen schlagartig alle Aufträge weg. Die Kontaktstelle versorgte sie schnell mit Informationen über finanzielle Unterstützung und recherchierte behördliche Auflagen und Regelungen bezüglich des Re-Starts, was im Fall ihrer besonderen Tätigkeit nicht ganz einfach war.
So sieht partner*innenschaftliche Kooperation – nicht nur – in Krisenzeiten aus!

Christel Joy Kluth, August 2020
Kontaktstelle Frau und Beruf Ravensburg – Bodensee-Oberschwaben

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