Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Dezember-Newsletter richten wir den Blick nach vorn: Wir zeigen, was Mütter und Väter für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit brauchen und was Unternehmen dazu beitragen können. Dazu gibt es Beispiele besonders familienbewusster Unternehmen in Baden-Württemberg sowie eines Paares, das sich seit 17 Jahren die Familien- und Erwerbsarbeit fair teilt.
Karen Litters Erfolgsgeschichte zeigt, wie ein beruflicher Neuanfang auch Ü50 gelingen kann. Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen schreibt ebenso jedes Jahrs aufs Neue wunderbare Erfolgsgeschichten und erreichte 2025 den nächsten Teilnehmerinnen-Rekord. Tauchen Sie mit dem Videoclip in die besondere Magie dieses einzigartigen Programms ein!
Mit diesen News voller Hoffnung und Mut wünschen wir allen Leserinnen und Lesern schöne Feiertage, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihre Online-Redaktion von Frau und Beruf
Die neunte Runde des Mentorinnen-Programms für Migrantinnen (MPM) haben 105 Frauen mit Migrationsgeschichte erfolgreich abgeschlossen - so viele wie noch nie. Das wurde am 21. November in Stuttgart gefeiert.
Hier geht es zum Nachklapp inklusive Video
Nächster Programmstart ist am 14. März 2026. Es ist zugleich das Jahr des zehnjährigen Jubiläums. Interessierte Migrantinnen können sich bereits jetzt bei ihrer zuständigen Kontaktstelle bewerben.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. haben zum siebten Mal die Awards „familyNET 4.0 – Der Wettbewerb für eine moderne Unternehmenskultur“ verliehen. Der Wettbewerb würdigt Unternehmen, die mit innovativen Projekten und praxiserprobten Konzepten eine moderne und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fördern.
In den Themenbereichen „Führung, Personalentwicklung und Diversität“ sowie „Familienfreundlichkeit und Gesundheit“ wurden Unternehmen für ihre besonders innovativen und nachhaltigen Konzepte ausgezeichnet, zudem vergab die Jury mehrere Sonderauszeichnungen.
Die Wettbewerbsgewinner sind jetzt auch in unserer interaktiven Karte familienbewusster Unternehmen in Baden-Württemberg zu finden – zusammen mit Unternehmen, die das Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen“ tragen.
Mehr Informationen zu den Gewinnern der familyNET-Awards 2025
Die erste landesweite Konferenz „Fachkräftepotenziale im eigenen Unternehmen erschließen“ ging im Juli der Frage nach, wie sich das vorhandene Fachkräftepotenzial im Land besser nutzen ließe. Wir berichteten. Nun liegt die vollständige Veranstaltungsdokumentation vor.
Fast jede zweite Mutter in Teilzeit würde ihre Arbeitszeit erhöhen – wenn die Rahmenbedingungen passen. Das zeigt eine neue Studie der Prognos AG. Sie macht deutlich, welche Faktoren entscheidend sind – und wie Unternehmen das Fachkräftepotenzial von Müttern besser nutzen können.
Drei Kinder, zwei engagierte Karrieren und ein Haushalt auf einer Hofstelle im ländlichen Raum – Katrin Ilg und Holger Pagel haben in den letzten 17 Jahren vorgemacht, wie partnerschaftliche Vereinbarkeit gelingen kann.
Mit 55 Jahren nochmal neu anzufangen - gar nicht so leicht. Warum Karen Litters dennoch von der Unternehmensberatung in die Kommunikation der Stadt Mannheim umstieg und wie ihr die Beratung in der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim – Rhein-Neckar-Odenwald dabei geholfen hat, erfahren Sie in der aktuellen Erfolgsgeschichte.
Männer haben viele Rollen in ihrem Leben: Sie sind Kollegen, Freunde, Partner, Söhne, Brüder, Neffen, Onkel. Und einige sind – oder werden – Väter. Und Väter wollen heute mehr: mehr Zeit mit ihren Kindern, mehr Verantwortung in der Familie und eine partnerschaftliche Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit. Deshalb wird eine väterbewusste Personalpolitik für Arbeitgeber zu einem wichtigen Baustein der Fachkräftesicherung. Denn viele Väter wechseln inzwischen den Arbeitgeber oder sind bereit es zu tun, wenn Vereinbarkeit nicht möglich ist. Wie Unternehmen eine Unternehmenskultur schaffen können, in der Vaterschaft und Karriere selbstverständlich nebeneinanderstehen, zeigt der Väterleitfaden des Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“.
Mehr Informationen zum Väterleitfaden
Bei den Kontaktstellen und hier auf der Plattform Frau und Beruf Baden-Württemberg gab es in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Informationen rund um den beruflichen (Quer-)Einstieg in die KI. Wir stellen nun Frauen vor, die in KI-bezogenen Jobs arbeiten. So wie Hanna Ziegler, die als Junior Consultant Data & AI bei der Lidl Stiftung in Neckarsulm arbeitet. Was genau das ist und welche Tipps sie Frauen mit Interesse an KI-Jobs gibt, erzählt sie im Interview mit unserer Redaktion.
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