Lesung & Gespräch mit Souad Lamroubal: Die Demokratie der anderen - Was der Kampf um Zugehörigkeit mit uns macht

Der Wunsch nach Zugehörigkeit in einer Demokratie prägt viele Menschen. Aber für wen ist wirklich Platz in unserer Gesellschaft? Steht sie allen offen oder nur Menschen, die sich anpassen und bereit sind, ihre kulturellen Werte über Bord zu werfen und einer diffusen Vorstellung vom »Deutsch-Sein« zu entsprechen? Viele werden in ihrem mühevollen Kampf um Akzeptanz und Gleichberechtigung regelmäßig abgewiesen. Über die Eintrittskarte zur Demokratie entscheiden »die anderen«.

Souad Lamroubal denkt laut über ihre – teils schmerzhaften – Erfahrungen als Deutsche mit Migrationsgeschichte nach und ergründet, wer wann und warum in der Gesellschaft akzeptiert wird und wer nicht. Sie betrachtet die aktuellen Machtverhältnisse, Rolle und Selbstverständnis der »Mitte« und fragt danach, wie Rassismus und Privilegien unsere Demokratie beeinflussen. Das Buch eröffnet einen Perspektivwechsel und fordert echte Gleichberechtigung in unserer Demokratie.

Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Souad Lamroubal ist seit 2006 Kommunalbeamtin, aktuell Beauftragte für Gleichstellung, Integration und Inklusion in einer Kommunalverwaltung in NRW sowie Dozentin am Studieninstitut für öffentliche Verwaltung. Die Expertin für Migration und Integration ist bekannt für ihr erstes Buch „Yallah Deutschland, wir müssen reden! Aus dem Leben einer deutsch-marokkanischen Beamtin“ (2022). 

Eine Veranstaltung von Frau und Beruf - Das Netzwerk in der Ortenau. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Referent/in: Souad Lamroubal
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